Samstag, 5. September 2015

Essensreihenfolge

In welcher Reihenfolge esse ich?

Um der Verdauung nicht zu Wider zu laufen sollte man in der Reihenfolge essen, in der verdaut wird. Sonst ensteht ein Stau im Magen oder Darm, das schnell verwertende Lebensmittel beginnt zu gären, es entstehen Gase, Blähungen und Durchfall plagen uns. 





Weiteres zum Themenfeld: Nahrungskonzept       Kalorienrestriktion






Kalorienrestriktion gut zum Abnehmen?

Hallo ihr Lieben, 

finde ich nach Umzug und drei Wochen Schnorchel-Urlaub endlich die Zeit wieder zu posten  ;)

Ich möchte euch die Ernährungsweise HCLF noch weiter näher bringen!
Viele interessiert der Aspekt des Zu-/Abnehmens.
Wird weniger Energie aufgenommen als dem Organismus zugeführt, nimmt man ab. So die Rechnung. Ergo Kalorienrestriktion super, oder?! 

NEIN!

Problem ist dann, dass wenn du mal wieder genug isst und dein Körper mehr Energie erhält (ergo, vorher hat er zu wenig Energie bekommen, Sparflamme!!) speichert er die Kalorien schneller ein, man nimmt schneller zu. Auf Dauer ist das nicht gut.

Nun zu dem Makro-Nährstoffverhältnissen: Dr. Graham, und T. C. Campbell stellen dar, dass das Verhältnis 80 % carbs - 10 % protein - 10 % fat am besten ist, um den Körper mit Energie zu versorgen und ihn vor Überflusskrankheiten (der Überfluss-/westlich geprägten Gesellschaften) zu schützen wie Karzinome an Brust, Prostata, Dick- und Mastdarm, koronare Herzerkrankungen, Autoimmunkrankheiten, Diabetes und auch Adipositas.

Zu den Fetten: In der westlichen Welt werden 30-50 % der Kalorien in Fett konsumiert.
Hier kommt die Sache mit den Fetten: zu viel Fett in der Nahrung verdickt das Blut und blockiert schließlich die Insulinrezeptoren in den Zellen. Dadurch kann das Insulin die Glucose nicht in die Zelle einschleusen, der Insulinspiegel steigt. Man nimmt zu.
Trennt man die Zufuhr von Fett und Kohlehydraten und ist generell sehr wenig Fett, kann man "upcarben" ohne Limit wie man in der Szene sagt, hat super viel Energie und fühlt sich super!

Bei einer restriktierten Nahrungszufuhr kommt es zum Metabolic Damage. Anfangs ständiger Hunger, durch das sinkende Leptinlevel verspürt man den Hunger irgendwann nicht mehr, die Konzentration und die Energie sinkt, hungern stresst den Körper, es kommt zu einer erhöhten Cortisol-Ausschüttung.
Durch die Zufuhr von Kohlehydraten kann Cortisol abgebaut werden. Es sind Gegenspieler. 

Sportliche Betätigung erhöht die Cortisol-Konzentration im Blut noch weiter. Der Körperzustand befindet sich in einem katabolen Zustand, was zum Muskelabbau führt. 

Kohlehydrate sind nicht böse!!! Dein Körper braucht die Energie, du fühlst dich fitter, du bist glücklicher (Essen macht glücklich - Hungern nicht!!), du wirst schlank (Fett macht fett!!) 

Schaut euch ein paar Vertreter der Ernährungsform an, Menschen die über 3000 kcal (drewlikesrice sogar in der Regel 6000 kcal) pro Tag essen, essen bis sie nicht mehr möchten. 


Drewlikesrice


Freelee the Banana Girl 
durianrider
Jilicious Journey


Freitag, 12. Juni 2015

Ernährungsupdate

Auch meine Ernährung vollzog eine Entwicklung. 

Ich habe ja schon immer neben dem ethischen Aspekt "ich esse nichts tierisches." auf Gesundheitsförderlichkeit geachtet.

Vegan per se ist ja bereits super: Krebs-, Ostheoporose-, Athrose- und was auch immer -förderer ;) 
Dann kein Zucker. Vollwert. Bio. Nichts verarbeitetes. 
Ich habe mindestens 80 % meiner Kalorien aus Kohlehydraten aufgenommen, maximal 10 % aus Proteinen und maximal 10 % aus Fetten. 

Weiter ging es: Mein Interesse für ernährungswissenschaftliche Themen ließen mich auf High carb-low fat stoßen. 
Gemäß der Makronährstoffverteilung seine Kalorienbilanz des Tages anzeigen lassen: 

801010. 

Klassischerweise nach dem Vorreiter Dr. Graham rohköstlich und früchtebasiert.
Wieso so wenig Protein? Sportler benötigen doch Eiweiße? Graham führt in seinen Studien an, dass zu viel Proteine (genauso wie gekochte Kohlenhydrate wie Getreide) den Säure-Basenhaushalt in ein saures Milieu bringen und somit Krebs und weitere Zivilisationskrankheiten hervorrufen. 


Überschüssiges Fett im Blut hemmt die Produktion von Insulin, und verklebt die Wände der Blutgefässe, sodass der Zucker nicht durch die Zellwand aus der Blutbahn hinein in die Zellen transportiert werden kann.Zu viel Fett verdickt das Blut, wodurch die roten Blutkörperchen verklumpen, und so nicht ausreichend Sauerstoff zu den Zellen liefern können. Überschüssiges Fett blockiert ausserdem die Wirkung des Insulins, und Zucker kann nicht mehr aus dem Blut in die Zellen transportiert werden, was zu Zuckerkrankheit führen kann.

Außerdem isst man idR weniger Kohlenhydrate wenn man fettig ist. Der Körper fährt aber größtenteils auf carbs. Das Gehirn sogar vollständig. Man ist fitter und energiereicher. 


Von der Theorie war ich komplett überzeugt. Allerdings konnte ich noch nicht komplett roh essen. Also habe ich rawtill4 nach freelee und durianrider gemacht. Der Name ist Programm: vor vier Uhr ernährt man sich roh. Danach auch gekocht.
Ich habe auch gekochtes, glutenfreies Getreide gegessen: Amaranth, Quinoa (ja, ist nur Pseudogetreide), Hirse, Buchweizen oder auch gekochte (Süß-)Kartoffeln. 

Ich halte (insb. das Getreide) für wichtige Kalzium-, Magnesium- und Eisenquellen.

Und eine unglaubliche Entdeckung machte sich in meinem ehemaligen low-carb Gehirn breit:
Ich kann unrestriktiert essen, 3000 kcal, 4000 kcal und nehme KEINEN GRAMM ZU!!!

Wenn man sich daran hält und das Fett weglässt.

Gemäßigt in der Woche mal Sonnenblumenkerne (Kalzium), Kürbiskerne (Eisen, Selen, Magnesium) oderfrisch geschrotete Leinsamen (Omega 3 und 6) habe ich aber zum Salat schon gegessen. Aber dann in einem zeitlichen Abstand zu den (reichhaltigeren) carbs.



Mittlerweile war mir dieses ungezügelte Essen (woran ich anfangs so viel Freude hatte) aber zu viel. Zu viel und zu schwer (wahrscheinlich wäre komplett roh nicht so schwer).
Ich sehnte mich nach mehr Frische und Feuchtigkeit im Essen. Die Tür zum Rohen (und meinem langzeit Ziel) ist geöffnet. 


Parallel dazu befasste ich mich mit Fasten. Heilfasten. Entschlackung. Oder der Dauervariante Intermittent Fasting.

Stichwort ist hier die Autophagie. In Fastenphasen (ich esse nach dem Fast5 Konzept nur 1x am Tag und das in einem fünf-stündigen Intervall nach Feierabend) haben die Zellen endlich mal Zeit für sich. Selbstverdauung. Abgestorbene, nicht mehr benötigte oder gestörte Zellen werden aufgefressen. Lebensverlängernde Effekte konnten so nachgewiesen werden. Ich versuche von meinem Binging wegzukommen und möglichst frisch zu essen. 
Ein grüner Smoothie (am liebsten 100% Spinat) am Tag. 
Nur Bio. Pestizide bewussten Auges aufnehmen will ich nicht mehr.
Kein Fett, nichts verarbeitetes, kein Salz.
Wildkräuter.

Ich fühle mich mit dieser Ernährungsform derzeit sehr gut. Es macht für mich Sinn.
Das wichtigste aber: Ich fühle mich damit wohl.




Umzug


"Stillstand heißt Rückschritt." Rudolf von Bennigsen-Foerder



Zuallererst: Ich bin in den Süden der Republik gezogen. Lebe nun fast 640 km von meinen geliebten Freunden und meiner geliebten Familie entfernt. 

Wieso?
Ich hatte einen tollen Job im öffentlichen Dienst, perfekte Kollegen, gute Aufstiegschancen.
Habe einen großen Freundeskreis, davon eine viele, viele, denen ich mein Leben anvertrauen würde.
Meine Familie, die herzlichsten Menschen auf der Welt, ein unzerreißbares Team für immer und ewig! 
Und doch kam ich an den Punkt, an dem ich mich fragte, wo das Abenteuer lauerte. Werde ich immer in der selben Stadt leben? Werde ich etwas verpassen? 
Ich brauchte eine neue Herausforderung, wollte die Welt abseits von Urlaubserfahrungen kennenlernen. 

R A U S


Die Entscheidung war die richtige! Fast drei Monate sind es nun her als ich meinen Geburts- und Wohnort verließ und vorerst das letzte Mal "Wohnort" zu ihm sagen konnte.


Es fühlt sich richtig an! Von Anfang an! Ich habe in kürzester Zeit mehrere Bekanntenkreise aufgebaut. Mit der Perspektive und teilweise bereits dem erreichten Freundesziel.

Mein neuer Arbeitsplatz ist super, es macht Spaß, ich bin gefordert, alles ist neu. Die Stadt lebt und ich bin aktiver und vergnügungssüchtiger denn je. Nichts verpassen. Leuten offen ins Gesicht strahlen und belohnt werden durch die Reaktionen. Ich habe ein anderes Lebensgefühl.

Niemals würde ich sagen, dass mein Leben zuvor nicht gut war. Es war gewohnter. Das Frische und Unvertraute wirkt aufreizend.

Bleibe ich hier? Bisweilen: JA.
Für immer? Diesen Ausdruck will ich nicht in den Mund nehmen (oder in die Tastatur eintippen).
Es mag sein, dass ich in ein paar Jahren was anderes will. Für alles offen sein, wie es kommt. Das ist mir wichtig. Sich nicht festlegen. 

Ich weiß nicht, was mein Leben mir bringt. Werde ich eine Familie haben? Haus und Garten? Werde ich eine schrullige Single-Frau? Werde ich in eine vegane Kommune ziehen mit Gleichgesinnten? Werde ich meinen sicheren Arbeitsplatz bis zum Ende meines Erwerbslebens ausführen? 

Ich weiß es nicht, ich plane nicht und ich will es genau so! 







Lange Pause

Halli Hallo ihr Lieben!

Mensch. Ich war sehr lange inaktiv hier und in der Zwischenzeit ist eine Menge passiert. Was konkret, fasse ich euch in den folgenden Blogbeiträgen zusammen.