Dienstag, 29. April 2014

die 13 goldenen Essensregeln für Veganer (oder auch andere Geschöpfe)

Hier eine tolle Zusammenfassung von Yogan, (von mir ergänzt) die sich leicht merken und umsetzen lässt:


1. So abwechslungsreich wie möglich von frischen Früchten, Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten ernähren.
(glutenfreien Vollkorn nehme ich gern gekocht also ungebacken zu mir. Das ist weniger heiß erhitzt und ohne weitere Zutaten vermixt)

2. Möglichst unverarbeitete Lebensmittel bevorzugen. 
(NUR unverarbeitete Lebensmittel)
3. Vermehrt zu regionalen und saisonalen Lebensmitteln greifen.
(Mir persönlich noch viel wichtiger: BIO. Gifte will ich schließlich möglichst wenig in meinen Körper einführen. Die Leber und der Organismus hat auch mit gesunden Lebensmitteln (Stichwort der in Obst, Trockenfrüchten und Gemüse enthaltene Zucker) zu tun. Von der Nachhaltigkeit im umwelttechnischen Sinne ganz zu schweigen.)
4. Aufnahme von Zucker und Weißmehl/Auszugsmehl vermeiden.
(GAR nicht essen!!!)
5. Vitamin-C-haltige oder andere säurehaltige Getränke zu den Mahlzeiten, um die Eisenaufnahme zu optimieren.
(Absolut richtig :) )
6. Zusätzliche Fette/Öle nur in geringen Mengen verwenden.
(Habe ich eine ganze Weile völlig ausgestrichen, als ich High Carb zu ernst nahm. Öle sind nach wie vor uncool. Raffiniert, reiner Mist, Abfallprodukt. Fette aus frisch geschroteten Leinsamen, Kernen, Nüssen, Avocados sind dagegen wichtig für den Hormonhaushalt. Nur bitte nicht in Kombination mit Carbs essen!!!)
7. Vitamin B12 ganzjährig als Nahrungsergänzung zu sich nehmen. Im Winter eventuell Vitamin D supplementieren.
(Ja, kann man so unterschreiben. Bzgl. des Vit D's
8. Den Magen nur zur Hälfte füllen.

9. Viel Wasser oder ungesüßten Tee trinken.

10. Essen in einem angenehmen Ambiente zu sich nehmen.

11. Jeden Bissen gründlich kauen und achtsam essen.

12. Etwas Ruhe nach dem Essen gönnen.

13. Spaß beim Essen haben!


Kommentare:

  1. Hallo, ich bin seit ca 2 Jahren Veganerin und schon seit ich ein Kind war Vegetarierin und ich stimmt mit den Punkten nicht so ganz überein.
    Körper sind sehr unterschiedlich und ich will nur darauf hinweißen, dass was für dich gilt oder sich bewährt hat, nicht unbedingt das non plus Ultra für jeden Veganer (oder auch nicht) sein muss.

    Ich finde nicht dass es notwendig ist Vitamin C oder säurehaltige Getränke zu sich zu nehmen. Vitamin C sollte nur in Form von Obst und Gemüse zu sich genommen werden und nicht als künstlich bei Saftgetränken in einem Labor hergestelltes und dann hinzugefügtes Verkaufsargument. Genauso stehe ich dem Säureanteil negativ gegenüber. Der Körper des Menschen ist basisch aufgebaut und genau diese Basen führen wir ihm durch gesunde Nahrungsmittel (vor allem bei Rohkost) hinzu. Es ist weit verbreitet, dass eine Übersäuerung des Körpers nicht gesund sein kann und langfristig zu schwerwiegenden Krankheiten wie z. B. Rheuma führen kann. Zusätzlich ist in solchem "functional food" ja auch oft viel Zucker beigefügt ohne dass es deklariert wird, wie z. B. bei Fruitopia. Der Zucker steht dann einfach nur unter Kohlenhydrate und wird nicht weiter aufgelistet, was den Käufer wie so in die Irre führen soll.

    Ich finde auch nicht dass es zwangsweiße wichtig ist dem Körper Vitamine beizufügen nur weil man sich vegan ernährt. Ich kann in erster Linie nur von mir reden und trotz mehrfacher Blutbilder ist bei mir jeder Wert im Normalbereich. Auch mein Arzt wundert sich darüber. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung und ein Vitamin B12 Mangel fällt bei Veganern deshalb öfter auf, weil Ärzte bei Veganern vermehrt Blutbilder anfordern. Vitamin B12 ist ein Vitamin dass in tierischem Eiweiß enthalten ist weil es von allen (glaub ich) Tieren selbst produziert wird, so auch im menschlichen Körper. Man muss nicht zwangsweiße Milch trinken und Fleisch essen um Vitamin B12 zu besitzen.
    Außerdem, wie gesund können Pillen schon sein? Ich würde dem eher nicht glauben, dass der Körper Vitaminpreparate so verarbeiten kann, wie es oft in Werbung versprochen wird. Eine ganze Industrie lebt von diesem Geld und sie tun gutes daran, den Kunden von ihrem Zeug abhängig zu machen, anstatt ihn von einem Mangel dauerhaft zu befreien. Für mich geht das aus ganz logischer Sicht gar nicht in Einklang bewusst und gesund leben zu wollen und mir trotzdem täglich meine Dosis Pillen reinzuhauen. Ich finde erst wenn ein Mangel fest gestellt worden ist, sollte man über eine Änderung des Speiseplans nachdenken und wenn das nicht hilft, kann man sich ja beim Arzt oder Heilpraktiker über mögliche Nahrungsergänzungsmittel informieren. Nicht umsonst gibt es neben den in der Drogerie für jedermann erhältlichen Mitteln genügend, die es nur auf Rezept gibt. Denn auch ein Überschuss von einem bestimmten Vitamin kann vor allem in der Schwangerschaft zu erheblichen Problemen führen.

    Ich hoffe du siehst das nicht als Kritik, denn ich finde deinen Blog sehr toll und sehe hier oft vorbei, aber über die zwei Punkte wollte ich mich eben mir dir austauschen.

    Grüße

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    1. Hallo liebe Mia :)

      nein alles gut, Meinungsaustausch finde ich sehr wichtig, dadurch lernt jeder was dazu und beginnt reflexiv zu denken :)

      Erst mal grundsätzlich: Ich habe diese Liste nicht selbst gemacht, sondern sie ist von Yogan, einer Internetseite die sich (wie die Namensvermischung andeutet) mit Yoga und Veganem Leben auseinandersetzt.

      Häufig müssen wir Veganer mit Leuten diskutieren, wie wir unsere Vitamine zusammen kriegen, ob das alles so gesund ist, etc. ich denke du kennst das. Erst gestern hatte ich wieder ein solches Gespräch als ich meiner neuen Hausärztin meinen Lebensstil mitteilte.
      Sie sagte mir, dass sie Veganismus für die beste Ernährungsform hielte - das hat mich schon echt gewundert, sonst sind die Ärzte ja alle eher konservativ dem ggü. - sagte aber auch dass man es wirklich können muss und genau schauen muss woher man welche Vitamine und Spurenelemente herbekommt.
      Ich entgegnete ihr unter anderem, dass soetwas nie an Omnis herangetragen wird, selbst wenn sie sich total einseitig, farblos, nur mit Auszugsmehlen, Zucker etc ernähren.
      Sie antwortete, dass diese Menschen ohnehin kein Interesse an solchen Worten hätten und somit ihren Lebensstil auch selten ändern würden. Etwas drastisch ausgedrückt, ich weiß.

      Wie dem auch sei. Als ich diese Liste sah, fand ich sie sehr praktikabel und auf den Punkt bringend: niederschwellig und einfach zu verstehen, Veganismus ist kein HokusPokus, so schwer ist es nicht, jeder kann es:)


      Auch ich achte auf meinen Basen/Säure Haushalt. Bzgl der Eisenaufnahme habe ich mir jedoch angewöhnt etwas frischgepressten Zitronensaft in meinen heiß geliebten rote Betesaft zu schütten.


      Vit B12 supstituiere ich persönlich auch nicht tgl. aber ich habe Ankermanntropfen da, die nichts außer B12 enthalten, dann und wann mal zu mir nehme. Einfach zur Sicherheit. Klar werden auch Fleischesser solche Mängel aufweisen, aber deren Gesundheit ist nicht unser Bier, die machen sich ihren Körper ohnehin kaputt.

      Aber du hast vollkommen recht, ich bin grds auch ein absoluter gegner von medizin, nicht mal homöopathische mittel nehme ich, mein körper schafft es, wenn er denn mal krank ist (was seit ich vegan lebe einmal mit einer erkältung in erscheinung trat) auch allein durch ruhe und tee gesund zu werden.

      Aber den Punkt finde ich echt gut: erst wenn ein Mangel diagnostiziert ist sollte man eingreifen.
      Das stimmt eigentlich! Du hast recht! Darüber werde ich mal nachdenken und vllt auch die Ankermanns sein lassen :) Lieber mal ungewaschenes Biogemüse und -obst essen, da kriegt man sein b12 auch her :)

      Alles liebe, Mia

      veganyogagirl

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    2. Ich weiß genau welche Gespräche und Rechtfertigungen anderen gegenüber über diese Lebenseinstellung du meinst. Ich schmunzel gerade selbst über mich, da ich deine Reaktion ganz normal finde, aber wohl aus Erfahrung in Diskussionen über dieses Thema anderes erwartet habe. Die Regel ist ja leider eher so, dass man selbst wenn man nur auf Fragen antwortet so behandelt wird, als würde man anderen etwas aufzwingen wollen. Ich weiß nicht wie es dir damit geht, ich finde das mittlerweile sehr anstrengend und ermüdend und richte meine Kräfte gerne in eine andere Richtung. Umso erfreulicher finde ich deine konstruktive Antwort!

      Du hast wirklich Glück mit solch einer Hausärztin, da sie dir wohl auch bei einem Problem weiterhelfen kann ohne gleich in ihre Pharmabox zu greifen. Leider habe ich in der Hinsicht noch keine guten Erfahrungen gemacht.
      Meine Hausärztin ist da alles andere als das und wird nur wegen Formalitäten, Überweißungen und Krankenscheinen besucht. Glauben kann ich ihr nichts, aber damit habe ich mich abgefunden. Wie auch du werde ich nicht wirklich krank. Mal ein wenig Halsweh, Schnupfen .. das kommt schon vor, wenn man seinen Körper mal überfordert hat, aber nach ein paar Tagen Pflege regeneriert er sich alleine.
      Wenn ich mich dann kränklich fühle, schwöre ich auf Schwedenkräuter von Maria Treben. Ich weiß nicht ob du schon mal davon gehört hast, aber die scheinen für alles gut zu sein. Sogar auf offenen Wunden lassen sie die Wunden schöner zuheilen. Ich dachte mir, was auf einer offenen Wunde keinen Schaden anrichtet, kann nur gut für mich sein. Wie bei allen pflanzlichen Mittelchen kann ich nicht sagen, ob ich schneller, langsamer oder gleich schnell gesund geworden bin, aber geschadet hat es nicht und da es so schön rundum wirkungsvoll gegen alle Wehwehchen hilft, habe ich ein Mittel für alles.
      Ich erzähle dir das, weil du diese Tropfen vielleicht noch nicht kennst und dich das interessieren könnte.
      Ich selbst habe mich mit B12 Zusätzen ja noch nicht beschäftigt und finde es auf jeden Fall sehr interessant, dass es diese Ankermanntropfen gibt. Ich werde das mal Googlen, für den Fall, dass ich sie doch mal brauchen könnte.
      Vielleicht verwechsel ich da etwas, aber war B12 nicht das Vitamin das eben wirklich nur in Tieren und tierischer Milch enthalten ist? Dieses eine, dass Veganer in ihrer Nahrung nicht finden? Ich finde gerade mein schlaues Buch über Vitamine, wegen einer kleinen Umräumaktion nicht, um jetzt schlau daherzureden, aber ich dachte eben schon, dass dies das Streitgespräch ausmachen würde, quasie das Top Argument aller Fleischesser. Wie es der Zufall so will, find ich sogar einen Link dazu und werbe mal http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-b12-ia.html aha, also halbrichtig.
      Ich esse oft Algen, ich denke das haut es bei mir einfach raus.

      Also gegen frischgepressten Zitronensaft in rote Beetesaft hab ich auch nichts gegen auszusetzen. Das hört sich mehr als vernünftig an. Ich dachte bei Vitamin C-haltigen Lebensmitteln eher an die Säfte die man kaufen kann mit dem Aufdruck "+extra Eisen und noch mehr Vitamin C" was für mich zumindest Bedeuted untrahocherhitzter Saft + Chemie + Zucker + x.

      Anderes Thema: Seit wann machst du denn Yoga? Gehst du in eine Yogagruppe oder machst du das alleine zu Hause? Ich habe mir vor 2 Monaten vorgenommen Yoga zu machen und hab nun auch schon wenige Stunden hinter mir. Dabei folge ich eigentlich nur Yoga Coaches auf Yt und wollt dich einfach mal über deine Erfahrung ausquetschen, ob das sinnvoll ist, oder ob man sich wirklich in eine Yogagruppe begeben muss, um es "richtig" zu machen.

      Gruß

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    3. Liebe Mia,

      ja diese Gespräche ermüden wirklich. Immer dasselbe Thema, immer dieselben Gesichtspunkte die angesprochen werden und gefragt werden, weil sie "da mal was aufgeschnappt haben"..

      häufig kommt es mir auch eher so vor als ob sie die fragen nicht aus persönlichem interesse an der Materie stellen, sondern um Lücken in deinem System, in deinen Einstellungen zu finden. Sowas macht dann noch weniger Spaß ;)

      Ja, bei der Ärztin hatte ich jetzt wiklich Glück, habe lange gesucht und schließlich sie gefunden, was mit einem etwas weiterem Weg verbunden ist (20 Min. statt 5 Min. zu meinem alten Hausarzt) aber, wie auch bei dir, war der nur für gelbe Zettelchen und dergleichen zuständig.

      b12 ist total umstritten, viele vegane Seiten, auch von peta bspw, sagen Supplements sind nötig, ZDG (dein Link) hat da eine andere Meinung. Muss jeder für sich entscheiden, was er da für wahr hält. Deine Algen sind aber denke ich eine gute Sache, und auch nicht nur für b12 :)

      Zum Yoga:
      ich mache seit etwa 5 Jahren Yoga. Angefangen habe ich im Fitness Studio. Dabei muss gesagt werden, dass dort eher die sportlichen Aspekte im Vordergrund stehen, Flexi, Kraft, Balance.
      Gerade zu Beginn ist es vielleicht hilfreich, Personen über "sich drüber gucken zu lassen", damit falsche Haltungen und Stellungen gar nicht erst verfestigt werden.
      Mittlerweile mache ich Yoga eigentlich mehr zu Hause.
      YT finde ich grundsätzlich ne super sache. Mein momentanes Faible: HIIT workouts auf YT ;)

      Viele Videos sind wirklich klasse, aber natürlich sind da auch ne menge Pseudo Profis, die dir vllt was falsches vormachen und du für als richtig hälst und lernst. Pauschal gesprochen sind da die größeren Channels professioneller als EInzelpersonen, wobei man da natürlich auch super krasse Yoginis trifft.
      Wen ich suuuper finde ist kino yoga. Sie ist einfach eine unglaubliche Motivation und hat es absolut drauf. Ich folge ihr bei FB, Instagram und bei YT und es ist einfach wirklich schön. SIe macht jedoch keine Abfolgen sondern gibt zu einzelnen Aspekten Hilfestellung.

      LG

      vegan.yoga.girl

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