Donnerstag, 12. September 2013

Bio - Saisonal - Regional - Konserven - Tiefkühlkost ?

Vielleicht kennt ihr die Misere:

Ihr wollt euren CO2-Footprint reduzieren, dem Körper möglichst wenige Belastungen durch den Verzehr der Lebensmittel aufbrummen und gleichzeitig so viele Nährstoffe aufnehmen, wie es geht. 
Denn darum geht es ja beim Essen. Sinn der Nahrung ist ja die Vitamin- und Mineralversorgung des Körpers. (Daher auch die Verwandtschaft von Nährwert und Ernährung. Sollte sich so manch einer vllt mal ins hübsche köpfchen rufen)

Das vergessen heute viele. Sie begnügen sich mit Burgern, Pommes, Pizza, Chips oder Süßkram. Mal ab und zu mag das für manche Menschen ja noch akzeptabel sein. Aber hier ist das Verhältnis von Genuss und dem wahren Sinn der Nahrung umgekehrt.
Und auch der "Genuss".. also für mich wäre es kein Genuss so pappigen Kram zu essen, mit Geschmacksverstärkern, Farbstoffen, Aromen, Zucker und sonstigem durchsetztes Zeug.

Aber auch die oberflächig so gesund erscheinende vegane Ernährung mit viel Gemüse kann sich als Schein darstellen.
Je nach Anbau- und Verarbeitungsart sind die Wertstoffe futsch oder überlagert durch Pestizide & co.


Bio

Grundsätzlich ist mein Favorit immer BIO.

via Naturwert.de

ABER:
Ist euch schon mal aufgefallen
..., dass es super schwer ist regionales Bio zu bekommen?
..., dass es super schwer ist Bio NICHT vorverpackt in Weichmacher ausdünstendem Plastik vorzufinden?
..., dass in den Medien gesagt wird, dass es heutzutage eigentlich keinen Unterschied mehr gibt von der Belastung der Bio und konventionellen Lebensmitteln (mit Ausnahme von Fleisch, was uns ja aber nicht interessiert)?

Es gibt die unterschiedlichsten Studien, die immer unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen, was nun besser ist: bio oder nicht-bio. (siehe hier)
Generell sollen Bio-Erzeugnisse mehr Flavoide wie sekundäre Pflanzenstoffe und Vit. C beinhalten. 
Eine Überdüngung (auch durch Bio-Dünger) verringert die Qualität. 

Regional

Regional ist in den gängigen Supermarktketten meistens konventionell. 
Und dann auch von der Ökobilanz gar nicht mal so super, bzw. mega schlecht!

Hier am Beispiel Tomaten:


Fallen also die "umweltsündigen Merkmale" konventioneller Anbau und nicht-saisonal zusammen, ist dies vom Footprint die schlimmste Variante aus dem Gemüseregal!


Und schaue sich mal einer den Unterschied von der ersten und der untersten Variante an!
Ich finde das schon eklatant und traurig, dass durch extrem billige Preise trotzdem MASSENWEISE die erste Variante gekauft wird :( 
Echt schade und kurzsichtig!! Wir haben schließlich nur diese eine Erde und die machen wir rücksichtslos kaputt, inkl. den Lebensraum von unzähligen Pflanzen und Tieren, die absolut unschuldig sind..

Konserven

Das Verfahren hat sich wohl soweit verbessert, dass es von Vitamingehalt mittlerweile eine wahre Alternative zu TK-Gemüse sein soll. 
Und auch bei der Herstellung soll weniger CO2 hergestellt werden, wie früher. (vgl. hier)

via Quarks&Co

Die Bilanz hat sich für die Umwelt zwar verbessert, ist aber immer noch sehr schlecht.
Zudem schmeckt Konservengemüse nicht, ist durchsogen von der Flüssigkeit, inkl. Zucker, Zitonensäure, Ascorbinsäure, Sulfiten, Weichmachern durch die Gummischicht im Innern.

TK

Tiefkühl hat höhere CO2-Emissionen als frisches Gemüse. Dafür werden sie erntefrisch gefroren und haben dadurch sehr hohe Vitamingehalte.
Höhere als die durch den Transport- und die Präsentationszeiten  in den Läden reduzierten Vitamine bei Frisch-Obst und -Gemüse
Wenn sie dann noch in Pappe und nicht in Plastik verpackt sind, bin ich schonmal ein TK-Käufer :) 

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